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ie „Dritte Halbzeit im Rodebachtal“
Manchmal entstehen die besten Ideen aus einer einfachen Beobachtung:
Menschen brauchen Orte, an denen sie zusammenkommen können.
Genau diese Idee steht hinter dem Vereinsheim 99 – Dritte Halbzeit im Rodebachtal. In Gangelt gibt es heute kaum noch Möglichkeiten, am Wochenende spontan auszugehen oder sich in gemütlicher Runde zu treffen. Viele der urigen Kneipen, die früher das Dorfleben geprägt haben, existieren längst nicht mehr. Genau hier setzt das Vereinsheim 99 an.

Ein Vereinsheim mit Geschichte
Der Name ist kein Zufall. Die 99 steht für das Gründungsjahr des Fußballvereins SG Gangelt-Hastenrath 1999, der seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil des lokalen Vereinslebens ist.
Das Vereinsheim selbst wurde 2009 eröffnet und war schon immer ein Treffpunkt für Spieler, Fans und Vereinsmitglieder. Vor dieser Zeit trafen sich die Mannschaften oft in einem Container gegenüber oder in der ehemaligen Gaststätte von Cleef, die es heute nicht mehr gibt.
Mit seiner Lage direkt am Rodebach liegt das Vereinsheim mitten in einer der schönsten Ecken der Region. Wanderwege führen durch das idyllische Rodebachtal – ein Ort, an dem sich Natur, Sport und Gemeinschaft perfekt verbinden.
Von der Vereinsstube zum Pubgefühl
Die Idee, dem Vereinsheim ein neues Konzept zu geben, entstand nicht über Nacht. Schon während der Corona-Zeit begann ein erster Wandel. Doch mit der Zeit wuchs der Wunsch, noch mehr aus dem Vereinsheim zu machen.
Die Inspiration kam aus zwei ganz unterschiedlichen Erlebnissen:
einem Besuch in einer Karaoke-Bar und einem Urlaub in Irland. Dort entstand die Vision, das lockere, gesellige Pubfeeling auch nach Gangelt zu bringen.
Gemeinsam mit einigen Vorstandsmitgliedern wurde das Vereinsheim umgestaltet. Das Ziel: eine Atmosphäre schaffen, in der man einfach hereinkommt, ein frisch gezapftes Getränk genießt, Musik hört und gemeinsam singt oder über Fußball diskutiert.
Ein besonderes Highlight ist dabei Guinness vom Fass, das dem Vereinsheim einen echten Pub-Charakter verleiht.
Mehr als nur Fußball
Natürlich bleibt das Vereinsheim ein zentraler Treffpunkt für den Verein. Hier wird gemeinsam Fußball geschaut, Mannschaftsfeiern werden organisiert und Weihnachtsfeiern stattfinden.
Doch gleichzeitig soll das Vereinsheim für alle offen sein. Egal ob Fußballfan, Wanderer aus dem Rodebachtal oder einfach jemand, der einen gemütlichen Abend verbringen möchte.
Ein echtes Alleinstellungsmerkmal ist dabei die Karaoke. In der gesamten Umgebung – selbst in größeren Städten wie Aachen oder Köln – findet man solche Angebote nur selten. Im Vereinsheim 99 gehört das Mitsingen dagegen ganz selbstverständlich dazu.
Die „Dritte Halbzeit“
Der Zusatz „Dritte Halbzeit im Rodebachtal“ beschreibt genau das, worum es hier geht:
Nach dem Spiel ist noch lange nicht Schluss.
Die dritte Halbzeit ist der Moment, in dem man zusammen sitzt, Geschichten erzählt, lacht, singt und den Abend genießt.
Der Startschuss
Die offizielle Eröffnung des neuen Konzepts findet am 30. April statt – mit der ersten großen Karaoke-Party „Sing in den Mai“.
Wenn alles gut läuft und das Angebot von den Menschen angenommen wird, könnte das Vereinsheim künftig jeden Samstag öffnen.
Dabei bleibt ein wichtiger Grundsatz bestehen:
Die Preise sollen bewusst fair und bodenständig bleiben. So wie beim jährlichen Familientag an Christi Himmelfahrt, bei dem Getränke bewusst günstig angeboten werden – ganz im Sinne eines echten Vereinsheims.
Ein Ort für Begegnunge
Das Ziel des Projekts ist eigentlich ganz einfach:
Menschen zusammenbringen.
Das Vereinsheim 99 soll ein Ort sein, an dem Freunde sich treffen, neue Bekanntschaften entstehen und viele schöne Erinnerungen geschaffen werden.
Oder wie man in einem Pub sagen würde:
Man kommt vielleicht wegen des Bieres – aber man bleibt wegen der Menschen.
